1.Frauen mit besserem Ende gegen Bergische Panther

Im Spitzenspiel der Handball-Oberliga traf unsere 1.Frauenmannschaft als Tabellenführer am vergangenen Wochenende auf die Zweitplatzierte HSG Bergische Panther. Das Match entwickelte sich dem Niveau beider Teams entsprechend spannend und abwechslungsreich. Die Führung wechselte bis zu 50. Spielminute ständig, ohne dass sich eines der Teams so richtig absetzen konnte. Dann aber mobilisierte der ATV noch einmal all seine Reserven, gab Vollgas und siegte am Ende verdient mit 28:20 (9:9) Toren. Lena Heimes mit 11 Treffern und Denise Giesler im Tor ragten an diesem Abend beim ATV aus einer wahren Spitzenmannschaft heraus.

ATV-Frauen sind das Maß aller Dinge

Handball-Oberliga Frauen: Die Aldekerker Mannschaft von Trainer Carsten Hilsemer besiegt die bis dato ebenfalls ungeschlagenen Bergischen Panther mit 28:20. Auch der SV Straelen gewinnt - beim TV Lobberich mit 29:22.

ALDEKERK/STRAELEN (CaB./terh) Die beiden hiesigen Frauen-Oberligateams haben ein erfreuliches Wochenende hinter sich. Beide Mannschaften kamen zu doppelten Punkten und stehen jetzt in der Tabelle richtig gut da.

TV Aldekerk - HSG Bergische Panther 28:20 (9:9). Aldekerks Mannschaftskaptitänin Lisa Beyer berichtete nach dem gewonnen Spitzenspiel gegen die Panther von einer Vision, die sie gehabt habe. Der TV Aldekerk sollte nach der Partie gegen den bis dato ebenfalls ungeschlagenen Konkurrenten weiterhin das Maß aller Dinge in der Oberliga der Frauen sein. Dass ihre Vision wahr wurde, hatte an diesem Samstagabend viele Gründe. Vor allem war es ein starkes Kollektiv, dass sich den Panthern um die Ex-Bundesligaspielerinnen Elli Garcia und Denisa Glakovicova entgegenstellte. „Eine bärenstarke Abwehrleistung hat heute den Grundstein zum Erfolg gelegt“, lobte ATV-Coach Carsten Hilsemer seine Mannschaft nach dem Abpfiff. „Wir haben es mit einer offensiven 5:1-Deckung und mit Daria Komander in der Spitze sehr gut verstanden, die Kreise des Gästerückraums effektiv einzuengen“, sagte er. Dazu kamen etliche geblockte Würfe aus der Fernwurfzone, erzwungene Fehler der Panther und abgefangene Bälle. Als weitere Zutaten zum Siegermix taugte Denise Giesler im Aldekerker Tor, die mit 120 Prozent Adrenalin in den Adern eine bärenstarke Leistung ablieferte, Lisa Beyer, die in Angriff und Abwehr bis zum Schluss rackerte oder Naomi Akeredolu, die sich bei Strafwürfen kalt wie eine Hundeschnauze zeigte. Das Sahnehäubchen an diesem Abend lieferte aber die erst siebzehnjährige Lena Heimes, die ihre jugendliche Unbekümmertheit in die Waagschale warf und elf blitzsaubere Treffer zum Erfolg beisteuerte.

Bis Mitte des zweiten Abschnittes (16:16) hatten die Kontrahenten den Gleichschritt gehalten, ehe die Gastgeberinnen sich bis zum Ende absetzen konnten. „Da haben wir den Faden verloren und sind dann klassisch ausgekontert worden“, sagte der Co-Trainer der Panther, Boris Komucki. Er musste mit ansehen, wie seine Spielerinnen sich in ihr Schicksal ergaben und zu machtlosen Statisten bei einer grün-weißen Party wurden. Die gut gefüllte Tribüne in der Vogteihalle zollte ihren Heldinnen stehende Ovationen, der Jubel beim Abpfiff schien grenzenlos. „Jetzt muss ich die Mannschaft erstmal wieder einfangen“, sagte Hilsemer im Schlusswort mit einem Augenzwinkern. Morgen steht schon die nächste Partie beim TV Biefang auf dem Programm, ehe am 22. November die Fortuna aus Düsseldorf zum nächsten Topspiel in der Vogteihalle aufspielt.

TV Lobberich - SV Straelen 22:29 (12:13). Weniger Fehler als zuletzt beim 36:36-Torfestival gegen St. Tönis und ein über weite Strecken der Partie diszipliniertes Auftreten hat den Blumenstädtern in Lobberich den vierten Saisonsieg eingebracht. „Ein ebenso wichtiger, wie verdienter Erfolg, der uns dem Klassenerhalt ein kleines Stück näherbringt“, erklärte SVS-Coach Harry Mohrhoff nach den Punkten acht und neun.

Von Beginn an drückten die Grün-Gelben der Partie ihren Stempel auf, lagen mit 7:4 und 10:8 in Führung. „Wir haben es aber gleich mehrmals verpasst, uns einen komfortableren Vorsprung herauszuspielen“, kritisierte Mohrhoff Schwächen im Abschluss, die es Lobberich ermöglicht hatten, bis zur Pause im Spiel zu bleiben. „In solchen Situationen müssen wir einfach kaltschnäuziger werden, dann drückt sich unsere Überlegenheit vielleicht auch mal im Spielstand aus“, begleitete Straelens Trainer sein Team mit einer knappen 13:12-Führung in die Kabine.

Nach dem Wiederanpfiff ging dann alles ganz schnell - zu schnell für den TV Lobberich. Schnell lagen die Straelenerinnen mit 18:14 vorn und leisteten sich fortan keinen wirklichen Durchhänger mehr. Vor allem das Zusammenspiel zwischen Elena Fiedler als Vorbereiterin und Katrin Geelen als Vollstreckerin auf Halbrechts funktionierte wirklich hervorragend. „Wir lagen eigentlich immer mit fünf Toren vorn und haben die Partie konzentriert nach Hause gebracht“, erlebte Mohrhoff eine relativ entspannte Schlussphase. Nach 60 Minuten konnten die Blumenstädterinnen einen 29:22-Sieg verbuchen.

Namen & Zahlen
Die 17-jährige Lena Heimes erzielt elf Tore

ATV: Giesler, Cengiz - Heimes (11), Beyer (3), Otten (3), Komander (3), Akeredolu (3/3), Bergmayer (2), Bönners (1), F. Huppers (1), A. Huppers (1), Wolf, Greverath und Esser.

SV Straelen: Pieper, Bleidtner - Geelen (6), Fiedler (6/2), Heinrich (5), Sewing (4/1), Lüfkens (3), Heuvels (3), S. Pieper (1), Maes (1), Daguhn, Linssen.

Die nächsten Spiele: TV Biefang - ATV (Dienstag, 11. November, 19 Uhr), SV Straelen - Neusser HV (Sonntag, 16. November, 17.30 Uhr, Stadthalle).

Publikation         Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH
Lokalausgabe     Rheinische Post Geldern
Erscheinungstag  Montag, den 10. November 2014
Seite                 25
 

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