Spielberichte Weibliche C1-Jugend 2018/19

Starker letzter Heimauftritt gegen Lobberich

Spielbericht TV Aldekerk C1M – TV Lobberich C1M

v. 31.03.2019 (17:1) 35:8

Zum letzten Heimspiel der Saison 2018/19 hatten wir den TV Lobberich zu Gast. Bereits im Hinspiel waren wir mit unserem Tempospiel den Mädchen aus Lobberich überlegen. Doch begann das heutige Spiel mit schlechten Nachrichten. So hatte sich  Judith im Training verletzt, dann meldete sich Kristina krank ab und kurz vor Spielbeginn klagte Norah über Übelkeit und Kreislaufschwächen. In der Nacht zuvor hatte sie sich schon mehrmals übergeben. Aber tapfer und motiviert wie sie ist, biss sie die Zähne zusammen um ihre Mannschaft so lange es geht zu unterstützen. Und das gelang ihr heute bis zu ihrer Auswechselung in der 35. Minute bravourös. Bis zu ihrer Zwangs-Auswechslung, kassierte sie nur sagenhafte drei Gegentore. Dies war aber nur so zu schaffen, weil das ganze Team vor ihr, eine echtes Abwehr-Bollwerk aufgestellt hatte. Jede Gegenspielerin wurde sehr gut zugestellt, der Pass zur Nächsten gut verhindert und zudem viele Bälle abgefangen. Die gute Abwehrarbeit, kombiniert mit einem konsequenten Tempospiel, wurde sehr gut in Tore umgesetzt. Bereits nach 20 Sekunden gingen wir durch Ivana in Führung und auch in den folgenden Angriffen wurde druckvoll durchgespielt, der Ball immer wieder gut weiter gespielt und die nächste freie Mitspielerin konnte zum Tor durchbrechen. So wuchs unser Vorsprung immer weiter. Beim Zwischenstand von 8:0 nahm der TV Lobberich in der 10. Minute seine erste Auszeit. Wir wollten weiter aufs Tempo drücken und in der Abwehr noch mehr Ballverluste der Spielerinnen aus Lobberich erzwingen. Auch einige Umstellungen in unseren Reihen sollten daran nichts ändern. Es war schön zu sehen, dass sich heute jede Spielerin nahtlos ins Mannschaftsgefüge einfand und ihren Teil zum Gesamterfolg beitrug. Wir konnten unseren Gegnerinnen Tor um Tor weiter enteilen, gingen in der 16. Minute mit 12:0 in Führung. Bei jeder Spielerin wuchs nun der Wunsch mit einer Null in die Halbzeitpause zu gehen. Es wurde weiter gekämpft und so ein mögliches Gegentor verhindert. Erst in der 21. Minute mussten wir dann doch das erste Gegentor zum 15:1 hinnehmen. Nun ja, irgendwie auch gut so. Denn man sah bei Mädchen aus Lobberich immer mehr hängende Köpfe und Verzweiflung in den Gesichtern. Mit einer 17:1-Führung ging es in die Pause. Nun machte uns Norah immer mehr Sorgen und es deutete sich ihre Auswechselung an.

Das Team wollte und sollte auch weiterhin alles geben und egal wer ins Tor geht, diejenige unterstützen. Nochmal biss sich aber Norah durch und ging wieder ins Tor. Wir wechselten weiter durch und alle erhielten ihre Spielanteile. Das Ergebnis auf der Anzeige war bereits jetzt beeindruckend und beflügelte die Mannschaft. Es fielen weiter viele Tore, über ein 22:1 in der 33. Minute zum 25:1 in der 37. Minute. Nun fielen das zweite und das dritte Tor für die Lobbericher Mädels. In der 35. Minute ging es  für Norah nicht mehr weiter und mit Hannah Floeth ersetzte sie eine Feldspielerin. Insgesamt machte auch sie ihre Sache gut und jeder gehaltene Ball wurde vom Team bejubelt. Nach vorne wurde weiter mit Tempo agiert, allerdings agierten wir hier teilweise zu hektisch oder ließen die Übersicht im Spiel nach vorne vermissen.

Das Endergebnis von 35:8 verdeutlicht wie heute die Kräfteverhältnisse verteilt waren. So konnten wir uns mit einer sehr guten Mannschaftsleistung bei all unseren Unterstützern und Begleitern aus der Vogteihalle verabschieden. Nächstes Wochenende steht dann unser letztes Spiel beim TV Biefang an, bei denen wir aus dem Hinspiel noch was gut zu machen haben.  Bereits jetzt schon mal ein herzliches Dankeschön an unser treues Heimpublikum.

Heute spielten: Norah und ab der 35. Minute Hannah F. im Tor – Mia 4, Alisa 1, Jule 5, Hannah N. 5, Merit 1, Milli 2, Ivana 6, Maite 3, Greta 5, Milena 


Verbissenes Spiel mit knappem Ausgang

Spielbericht Bergischer HC C1M – TV Aldekerk C1M

v. 23.03.2019 (14:11) 21:20

Nach unserem Sieg beim Spitzenreiter der Oberliga, bei der Turnerschaft St. Tönis, haben wir uns diese Woche motiviert und engagiert ins Training begeben und die Vorbereitungszeit aufs nächste Bonusspiel genutzt. Noch zu gut wussten wir aus dem Hinspiel, was auf uns zukommen wird. Ein körperbetontes Spiel, das unser Gegner immer wieder durch aggressives und hartes Zufassen in der Abwehr zu stoppen weiß. Die Löwinnen waren durch unseren Sieg gewarnt und gingen daher über die gesamte Spielzeit teilweise hart zu Werk. Das sahen auch wohl die Schiedsrichter so und verhängten alleine acht Zeitstrafen gegen die Hausherrinnen. Aber von Anfang an.

Nach einem Spielbeginn, den in den ersten 10 Minuten unser Gegner bestimmte, konnten wir erstmal nur reagieren und leider nicht das Spiel offen halten oder mitbestimmen. Nach Zwischenständen von 0:3 in der 5. Minute, 3:4 in der 7. Minute, nahmen wir beim 3:7 in der 10.  Minute die nötige Auszeit um Änderungen vorzunehmen. Vor allem in der Abwehr sprachen wir das Team nochmal an. Wir wiesen auf ein direkteres Angreifen der ballführenden Spielerin hin und das wir im Angriff nicht so ideenlos auftreten sollten. Das zeigte Wirkung. Direkt verkürzten wir durch einen verwandelten 7-Meter von Mia. Nach und nach konnten wir den Abstand verkürzen. In der 18. Minute waren wir wieder bis auf 2 Tore dran, als erst Mia wieder per 7 Meter und dann Greta das Zwischenergebnis auf 9:11 stellten. In der 19. Minute hielt Kristina dann einen Strafwurf des BHC und wir machten uns schon Hoffnungen auf den fälligen Ausgleich. Doch stattdessen erhöhten die Löwinnen den Abstand wieder auf 5 Tore, zum 9:14 innerhalb von nur 3 Minuten.  Mit einem Kraftakt konnten wir wieder auf 11:14 verkürzen und der BHC nahm 27 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff eine Auszeit. Unser Ziel war es, in der verbleibenden Restzeit der ersten Hälfte, kein Gegentor mehr zu kassieren, was auch mit viel Kampf gelang. So gingen wir mit einem 11:14 in die Pause.

Die ersten Minuten der zweiten Hälfte verliefen erstmal torlos und es dauerte bis zur 29. Minute, bis leider der BHC das nächste Tor erzielte. Doch dieses Tor wirkte wie ein Weckruf. Schnell konnten wir wieder verkürzen. Erst war Ivana erfolgreich, dann hielt Norah einen 7-Meter des BHC und Hannah verkürzte per Tempogegenstoß zum 13-15. Wir waren wieder dran. Dieser 2 oder 3 Tore Abstand sollte auch weiter Bestand haben. Sogar eine zwischenzeitliche, doppelte Unterzahl konnten wir schadlos überstehen. In der 43. Minute kassierten wir erst einen Tempogegenstoß und zusätzlich eine 2-Minuten-Strafe. Mit diesem Treffer zum 21:17 für den BHC sahen die Löwinnen nun wie die sicheren Sieger aus. Nun noch einmal angestachelt durch die letzten Minuten, setzten wir alles auf eine Karte, stellten unsere Abwehr noch offener auf, um mehr Ballgewinne zu erzwingen. Wieder konnten wir auf 19:21  in der letzten Spielminute verkürzen. Es folgt direkt eine Auszeit durch den BHC, noch 51 Sekunden zu spielen. Wir bekommen nochmal den Ball und verkürzen weiter zum 20:21. In den letzten Sekunden haben wir sogar die Chance zum Ausgleich, doch der Ball landet leider am Pfosten.

So fahren wir mit einer knappen Niederlage aus Solingen nach Hause. Ärgerlich, doch in der Summe leider verdient. Wir haben es heute leider nicht geschafft, dieses Feuer aus St. Tönis auf dieses Spiel zu übertragen. Wir hatten heute auch den BHC, in eigener Halle, am Rand einer Niederlage. Und das müssen wir mitnehmen. Auch heute haben wir wieder gezeigt, dass unser noch neu formiertes Team in der Lage ist, jeden zu besiegen. Und daran gilt es weiter zu arbeiten.

Heute spielten: Norah und Kristina im Tor – Mia 2/2 7 Meter, Alisa, Jule, Hannah N. 4, Merit 8/2, Judith 1, Milli, Hannah F., Maite, Ivana 1, Greta 4, Milena


Dem ungeschlagenen Tabellenführer die Suppe versalzen

Spielbericht Turnerschaft St. Tönis C1M - TV Aldekerk C1M

v. 09.03.2019 (13:13) 21:25

Was für ein Spiel beim Tabellenführer und das nur zwei Tage nach dem nervenaufreibenden Spiel in Oberhausen.Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Nach anfänglichem Zwischenstand von 2:2 nahm die Partie mehr Tempo auf und die Turnerschaft konnte sich erstmals auf 5:2 in der 9. Minute absetzen. Vor allem deren rechte Angriffsseite bekamen wir nicht richtig in den Griff. Zumindest trafen wir im Angriffsspiel die richtigen Entscheidungen und das Tor. So konnten wir den Abstand erstmal halten. In der 18. Minute nahmen wir beim Stand von 9:5 für St. Tönis eine Auszeit, um ein paar Dinge anzusprechen und zu korrigieren. Aggressiver und offensiver in der Abwehr sollte es nun zu Werke gehen. Zusätzlich sollte im Angriff nun noch mutiger gespielt werden, denn bereits jetzt war zu sehen, wo die Turnerschaft St. Tönis heute in ihrer Abwehr zu knacken war. Die Umstellungen zeigten Wirkung. Ein paar abgefangene Bälle in der Abwehr, die Hannah Nunnendorf durch schnelle Gegenstöße in Tore verwandelte. Ein paar schön herausgespielte Aktionen und eine Milena, die heute sicher von Rechtsaußen verwandelte und schon war das gesamte Spiel wieder offen und der Vorsprung der St. Töniser Mädels in der 20. Minute nahezu egalisiert. Nun ging es im Gleichschritt weiter. In der 23. Minute baute die Mannschaft aus St. Tönis abermals ihren Vorsprung auf 13:11 aus. In der Schlussminute der ersten Hälfte lieferten unsere Mädels einen moralischen Kraftakt ab. Erst verwandelte Mia sicher einen Siebenmeter zum 13:12 und im letzten Angriff lief Greta einen Tempogegenstoß, den sie sicher 5 Sekunden vor der Sirene zum 13:13 versenkte.Diese letzte Minute wirkte sehr motivierend und so brauchten wir in der Halbzeitansprache darauf nicht wirklich einzugehen. Stattdessen konnten wir uns auf die Kleinigkeiten beschränken, die es zu verbessern galt. Mit eigenem Anwurf gelang uns die erste Führung im Spiel. Diese hielt dann bis zur 30. Minute, in der unsere Gegnerinnen innerhalb kurzer Zeit zwei Strafwürfe zugesprochen bekamen. Die Schützinnen verwandelten diese zur erneuten 16:15 Führung für die Turnerschaft. In der 32. Minute konnten wir noch eine Schippe drauf legen. Erst hielt Nora einen Siebenmeter, dann verwandelte Merit ihren Strafwurf sicher und Hannah Nunnendorf legte in der 34. Minute noch einen Treffer zur 18:16 Führung für uns nach. Diese Zwei-Tor-Führung konnten wir weiter halten. Auf jedes Tor der Blau-Weißen konnten wir umgehend kontern. 40. Minute – nun geht’s in die Crunch-Time. Eine Zeitstrafe gegen Ivana, wir nehmen eine Auszeit, um die Mädels auszurichten und einzustimmen. Unbeirrt durch die Unterzahl spielen wir mutig und entschlossen weiter. Durch Tore von Judith und Greta, einem weiteren sicheren Siebenmeter durch Mia, bauen wir unseren Vorsprung auf 23:19 aus. In der 44. Minute nimmt die Turnerschaft St. Tönis abermals eine Auszeit. Sie stellen nun auf eine offene Manndeckung um und verschärfen so den Druck auf unser Team im Angriff. Doch diesmal spielen die Mädels diese Situation besser aus und schenken den Ball einfach nicht her. In der 48. Minute erhält Merit eine Zeitstrafe und St. Tönis verkürzt nochmal auf 20:23. Wir kämpfen weiter bravourös in Unterzahl gegen die offene Deckung. Nach einem tollen Pass durch Mia in den freien Raum, erläuft sich Judith den Ball und versenkt zum umjubelten 24:20 für uns. In unserer letzten Auszeit gab es nochmal ein paar Tipps für die verbleibende Schlussminute, in der Mia dann das gefeierte 25:20 erzielte. Im letzten Angriff der Begegnung fiel dann noch der 21. Treffer für St. Tönis, welcher aber unseren Siegesjubel nicht mehr bremsen konnte. Mit dem Schlusssignal fielen sich alle jubelnd um den Hals und die Freude kannte kaum Grenzen. „Auswärtssieg“ schallte es lautstark durch die Halle.„Ich gratuliere euch zu dem hochverdienten Erfolg. Das war heute ein Sieg des unbändigen Willens und der Nervenstärke, vor allem in der Schlussphase des Matches“ lobte  Trainer Wolfgang Rommel nach der Begegnung unser erfolgreiches Team.
Heute spielten: Norah und Kristina im Tor – Mia 3, Alisa, Jule, Hannah N. 9, Merit 1, Judith 2, Milli, Ivana 1, Hannah F. 2, Maite, Greta 4, Milena 3
 

Herzschlagfinale kostete am Ende leider einen Punkt
Spielbericht TB Oberhausen C1M - TV Aldekerk C1M 07.03.2019 17:17 (8:7)

Zu einem Spiel unter der Woche beim in eigener Halle ungeschlagenen TB Oberhausen antreten zu müssen war eine echte Herausforderung. Zumal fünf unserer Mädels gerade erst die sehr anstrengende DHB-Sichtung absolviert hatten und wir schon lange nicht mehr in kompletter Besetzung trainieren konnten. Zwar hatten wir Oberhausen im Hinspiel klar dominiert, aber jeder wusste, dass diese Mannschaft in eigener Halle viel stärker einzuschätzen ist.Von der ersten Minute an entwickelte sich ein zähes Spiel mit häufig wechselnden Führungen. Wir waren hellwach in der Deckung und stellten die Oberhausener Angreiferinnen meist rechtzeitig, bevor sie in die Nahwurfzone eindringen konnten. Im Angriff sah es dagegen ganz anders aus. Uns fehlte anfangs die Ruhe um überlegt Chancen herauszuspielen, wir trafen oft falsche Entscheidungen oder schafften es im entscheidenden Moment nicht mit aller Entschlossenheit zum Tor zu ziehen. Nach 15 Minuten waren erst insgesamt sechs Tore gefallen ehe unser Coach Wolfgang Rommel beim 3:3 die erste Auszeit beantragte. Die positive Wirkung hielt leider nicht lange an. Zwar stellte Mia innerhalb von 50 Sekunden auf 5:3, doch dann ließen wir Oberhausens Lina Merle Bunthoff dreimal „unbeaufsichtigt“ durch die Abwehr marschieren und Oberhausen war wieder auf Augenhöhe. Im Angriff fanden wir zunehmend vielversprechende Lösungen, doch was wir in der Folge freistehend verwarfen war kaum zu glauben. Die Folge: Oberhausen ging mit einer 8:7-Führung in die Pause.In der zweiten Halbzeit wollten wir die Abwehrleistung weiter stabilisieren und dann aus der Abwehr heraus unser Tempospiel forcieren, um den Gegner noch stärker unter Druck zu setzen. Doch Oberhausen versuchte uns mit unendlich langen Ballpassagen in der Abwehr festzunageln. Denn solange wir in der Defensive gefordert waren, konnten wir ja vorne kein Tor erzielen. Eine Taktik, die weitestgehend aufging, zumal das Schiedsrichtergespann während dieser langen Angriffe selten einmal das passive Spiel monierte. Auch vorne lief es in Halbzeit zwei besser, immer wieder schafften wir es die Oberhausener Abwehr auszuspielen, aber wir trafen die „Kiste“ einfach nicht. Entweder gingen die Bälle über oder neben das Tor oder wurden von der an diesem Abend großartig spielenden Torhüterin Greta Kopal entschärft. In der 41. Minute schien sich aber dann das Blatt für uns zu wenden. Bei eigener 14:13-Führung kam Krissie für Norah ins Tor und hielt einen Oberhausener-Siebenmeter in toller Manier. Doch anstatt im nächsten Angriff auf zwei Tore davonzuziehen, landete der freie Wurf an der Latte. Also Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Finale. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende die letzte Auszeit. Wir wollten jetzt überlegt spielen und die sich bietenden Chancen konzentriert nutzen. Kurze Zeit später hämmerte Judith den Ball mit aller Kraft zum 17:16 in die Maschen. Anschließend wirft Oberhausen den Ball ins aus und wir kommen 50 Sekunden vor Schluss wieder in den Angriff. Dann aber ein verhängnisvoller Fehlpass den sich Lina Merle Bunthoff, die an diesem Abend beste TBO-Spielerin, schnappte und per Gegenstoß zum Ausgleich verwertete. Aus – Ende – Unentschieden.Punkt gewonnen, oder Punkt verloren, die Frage war schnell beantwortet, die Mädels bitter enttäuscht. Denn wenn eine Mannschaft so viele freie Chancen vergibt, kann sie kaum gewinnen. Aber bereits in zwei Tagen steht in St. Tönis das nächste Spitzenspiel an, bei dem wir es besser machen können. 

Heute spielten: Norah und Krissie im Tor – Mia 4, Alisa , Jule , Hannah N. 3, Merit 3, Judith 1, Milena G., Ivana 3, Hannah F. 2, Maite, Greta, Milena 1


Tempospiel war heute ausschlaggebend für unseren Erfolg

Nachdem wir in der vergangenen Woche schon gezeigt haben, dass wir uns spielerisch weiterentwickelt haben, sollte dort heute gegen die SG Überruhr weitergemacht werden. Das Trainerteam gab wieder drei Punkte vor, die heute umgesetzt werden sollten. Zum einen wollten wir konzentriert und spielorientiert in der Deckung stehen, sollten aus dieser sicher agierenden Deckung mit Tempo nach vorne spielen um im Angriff über unser schnelles Spiel leichte Tore zu erzielen. Soweit die Vorgaben.

Zu Beginn des Spiels überraschte uns die SGÜ mit 2 Kreisläufern, was eine Umstellung der Deckung auf ein 4:2-System nötig machte. Diese noch etwas ungewohnte Deckung, lies teilweise ungeahnte Löcher zu, die unsere Gegner zu nutzen wussten und ihre Tore häufig über die Kreisläuferinnen erzielten. Zum größten Teil stand unsere Abwehr aber trotzdem ziemlich diszipliniert und gegen einen Gegner, der immer wieder versuchte das Tempo zu verschleppen, erzielten wir schnelle, einfache Tore durch hohes Tempo oder gute Kombinationen.

In der 12. Minute nahm dann die SGÜ beim Zwischenstand von 9:5 für uns eine Auszeit. Bereits jetzt begannen wir durchzuwechseln und gaben möglichst allen Spielerinnen ihre Spielanteile. Aus einer stabilen Abwehr heraus konnten wir weiter unseren Vorsprung ausbauen und gingen mit einer 17:9-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel ging unser Angriffsspiel mit viel Fahrt zügig nach vorne, wodurch weiter teilweise sehenswerte Tore erzielt werden konnten. Es wurde mannschaftsdienlich durchgespielt, der Ball klug auf die nächste freie Mitspielerin weiter gepasst und so schöne Tore durch alle Spielerinnen erzielt. Man konnte nun den Spielerinnen der SG Überruhr anmerken, dass sie müde wurden. Es ergaben sich dadurch leichte Ballgewinne für unsere Mädels, die wir weiter schnell nach vorne ausspielen konnten. Von allen Positionen waren wir heute erfolgreich und bleiben damit schwer auszurechnen.

Am Ende stand ein ungefährdeter 33:18-Sieg. Es war schön zu sehen, das egal wer heute zum Einsatz kam, jeder Spaß am Spiel hatte und sich in den Dienst der Mannschaft stellen wollte. So konnten sich heute alle in die Torschützenliste eintragen und das mindestens mit doppeltem Erfolg. Unser Ziel muss es jetzt bleiben, uns so kontinuierlich weiter zu entwickeln, wie bisher. Unsere Mädels fangen an, sich für ihren Fleiß und Willen zu belohnen. Und das macht richtig Spaß, euch dabei begleiten zu dürfen.

Unser Spiel am kommenden Wochenende gegen den TBO wird wegen eines Wochenendlehrgangs unserer Auswahlspielerinnen verlegt. Der nächste Gegner wird dann am 23.02. der VT Kempen sein. Dieses Spiel wird um 16 Uhr in der Halle am Rahmer Kirchweg angeworfen.


Heute spielten: Norah und Kristina im Tor – Mia 3/1 7 Meter, Alisa 2, Jule 2, Hannah N. 6, Merit 2, Judith 3, Ivana 2, Hannah F. 3, Maite 4, Greta 2, Milena 4


03.02.2019 - TV Aldekerk C1M - TS Grefrath C1M. Ergebnis: 30:13 (15:7)

Gute Weiterentwicklung unseres Teams

„Wir sind auf diese Situation gut vorbereitet“, das waren Trainer Wolfgang Rommels Worte, um unser Team nochmal auf das Spiel zu fokussieren. Während des Freitagstrainings haben die Trainer die Mannschaft auf die Tatsache eingestellt, dass die Spielerinnen, die bereits am Samstag die B-Jugend gegen den BHC unterstützt haben, heute geschont werden sollten. Daher kamen heute unsere Mädels auf teilweise ungewohnten Positionen zum Einsatz. Und so kam es dann auch, dass die TSG bereits nach 38 Sekunden mit 1:0 in Führung ging. Doch ssofort schalteten unser Mädels um, glichen schnell aus und bauten dann die Führung aus. Über Zwischenstände von 6:3 und 10:5 wuchs unsere Führung auf 15:7 bis zur Halbzeit. Leider wurden wir in der ersten Hälfte immer wieder mit 2-Minuten-Strafen beschenkt, da die Schiedsrichter unser Abwehrverhalten als zu hart erachteten.

In der zweiten Halbzeit wollten wir das Tempo weiter hoch halten, die Deckung sollte weiter zufassen und das Grefrather Angriffsspiel unterbinden. Aber jetzt mit der Maßgabe, es cleverer und ohne 2-Minuten-würdige Fouls zu spielen. Was uns auch wesentlich besser gelang. Wir brachten nun die gegnerischen Angreiferinnen dazu, mehrere ihrer Würfe auf den Außenpositionen nehmen zu müssen. Zudem konnten wir wieder leichte Bälle gewinnen, welche wir dann schon mit recht gutem Tempospiel nach vorne trugen. Leider verkrampften wir uns dann in unnötigem Positionsspiel und brachten nur selten den Ball schnell zur nächsten Mitspielerin. Aber wenn wir das mal hinbekamen boten wir den Zuschauern ein schönes Handballspiel mit sehenswerten Toren. Daran müssen wir weiter arbeiten.

Wir haben heute einige gute Ansätze gesehen, die wir weiter verfolgen sollten. Zum einen, ein recht gutes aber teilweise nicht cleveres Abwehrspiel, zum anderen ein schnelles, druckvolles Spiel, das wir in schöne Tore ummünzen konnten. Weiter so!

Heute spielten: Norah und Kristina im Tor – Mia 8, Alisa, Jule 2, Hannah N. 9, Merit 1, Judith 1, Milli 1, Ivana 1, Hannah F. 3, Maite 1, Greta 1, Milena 2

 


31.01.2019 - Nachholspiel  TV Kempen C1M – TV Aldekerk C1M. Ergebnis: 18:29 (4:16)

Ein Spiel mit zwei Gesichtern der C1-Mädchen

Wiedermal ein Spiel unter der Woche. Wiedermal ein Spiel, das uns zeigt, dass wir volle Konzentration in dieser Liga brauchen, um guten Handball zu zeigen. Nach einem verhaltenen Beginn, mit einer 1:0 Führung durch die Gastgeber in der 3. Spielminute, konnten wir erst in der 6. Minute ausgleichen und uns anschließend nach und nach vom Gegner absetzen. Wir leisteten uns ein paar unnötige Ballverluste, standen aber gut in der Abwehr und zwangen die Kempener Spielerinnen so zu Würfen aus dem Rückraum, die für Nora dann eine leichte Beute waren. So wuchs unser Vorsprung über 7:1 in der 14. Minute auf 15:3 bis zur 23. Minute. Bis zur Pause änderte sich daran nicht mehr viel und wir gingen mit einer 16:4 Führung in die Pause.

Wir wollten nach der Pause konzentriert weiter spielen, sicher aus der Deckung nach vorne arbeiten und so weiter einfache Tore erzielen. Doch stattdessen stieg die Anzahl unserer Fehler und unser Gegner kam immer besser ins Spiel. Wir bekamen in der Abwehr unsere Gegenspielerinnen nur schlecht in den Griff und ließen dadurch Kristina, die nun im Tor stand, viel zu oft alleine. Und wenn wir mal zufassten, wurde das durch die Schiedsrichter mit Strafen belohnt. Teilweise mit nur 4 Spielerinnen auf der Platte, konnten wir doch den Torabstand halten aber ohne uns bei Gleichzahl wieder abzusetzen. Trotzdem konnten alle unsere Spielerinnen eingesetzt werden und wieder konnten sich fast alle in die Torschützenliste eintragen.

Insgesamt ein Spiel, das uns wieder warnen sollte, nicht nachzulassen und uns weiter voll zu konzentrieren und fokussieren. In der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, wie es gehen kann. Wir haben in der Abwehr gut gestanden. Da haben unsere Mädels ihre Gegenspielerinnen immer wieder konsequent zu gemacht und dadurch zu ungenauen Abschlüssen gezwungen. Vorne wurde ein toller, lösungsorientierter Handball gespielt, der mit schönen, schnellen Toren belohnt wurde.

Und dort muss dann auch am Sonntag im Spiel gegen Grefrath wieder angesetzt werden. Anwurf zu dieser Begegnung ist dann um 15.15 Uhr in der Vogteihalle. Wir freuen uns schon auf eure Unterstützung.

Heute spielten: Norah und Kristina im Tor – Mia 2, Alisa 1, Hannah N. 7, Merit 3, Judith 6, Milli , Ivana 1, Hannah F. 1, Maite 2, Greta 5, Milena 1


17.01.2019 - Nachholspiel TV Lobberich C1M – TV Aldekerk C1M. Ergebnis: 13:35 (7:17)

Schon der Beginn des Spiels zeigte, was sich in der gesamten Begegnung abspielen würde. Die Mädchen des TV Lobberich waren an diesem Abend einfach einen Schritt zu langsam für uns. Bereits nach 23 Sekunden zappelte der Ball im gegnerischen Tor und das nach dem Lobberich sogar Anwurf hatte. Zwar konnte Lobberich nochmal zum 2:2 ausgleichen, doch dann setzten wir uns schnell auf 3:8 ab.

Ab der 10. Spielminute wurden wir etwas zu nachlässig in der Abwehr, zeigten zudem ein paar Konzentrationsmängel und Lobberich konnte bis zur 14. Minute auf 6:8 verkürzen. Trainer Wolfgang Rommel nahm die fällige Auszeit, um unsere Mädels nochmal an die nötige Aggressivität und Einstellung zu erinnern. Das zeigte Wirkung. Denn von da an wurde der Fuß wieder aufs Gas gelegt, in der Abwehr vernünftig zugefasst und im Angriff wieder lösungsorientiert Handball gespielt. Schnell wuchs der Abstand auf der Anzeigetafel von 6:8 auf 7:17 zur Halbzeit und unsere Torhüterinnen konnten sich nun auch durch gute Paraden auszeichnen und belohnen.

In der Kabine wurde nochmals auf die Marschroute hingewiesen. Wir wollten weiter den nötigen Biss zeigen und das sowohl in der Abwehr, wie auch im Angriff. Nach dem Seitenwechsel ging es somit auch dann genauso weiter, wie zum Ende der ersten Halbzeit. Tor um Tor konnten wir uns absetzen und zusehends sanken die Köpfe der Spielerinnen aus Lobberich. Im gesamten Spiel konnten wir gut durchwechseln und alle unsere Spielerinnen erhielten ihre Einsatzzeiten. Somit konnten sich auch fast alle in die Torschützenliste eintragen, wo bei unsere Kreisläuferinnen Jule und Judith mit je 6 Treffern besonders erfolgreich waren. Trotzdem konnten wir sehen, dass ein Spiel unterhalb der Woche, stark an die Konzentrationsfähigkeit unserer Spielerinnen geht und dadurch bei einigen die Aufnahmefähigkeit für Korrekturen nachlässt. Aber daran können wir ja noch arbeiten. Trotzdem bleibt es ein Spiel gegen einen überforderten Gegner, der uns in allen Belangen unterlegen war.

Heute spielten: Norah und Kristina im Tor – Mia 3/1 7 Meter, Alisa 1, Jule 6, Hannah N. 2, Merit 2, Judith 6, Milli 3, Ivana 3, Hannah F. 7/1, Maite 1, Greta 1, Milena